Absolut, ein schöner Sun-Day. Zur Abrundung des Ganzen seien vielleicht noch Coke bei 3° (vielleicht auch weniger), Weintrauben, Latte Macchiato und vielleicht auch noch ein Bier, natürlich das gute Grüne, genannt. Was gibt es dem noch hinzuzufügen? Nichts.
Eigentlich ganz einfach. Das verfügbare Einkommen (Y) kann man entweder verkonsumieren (C) oder sparen (S). Egal wie man es aufteilt, die Gleichung stimmt immer; von Krediten einmal abgesehen. Zu Konflikten kann es aber dennoch kommen, nämlich dann, wenn man über die Aufteilung von Y auf C und S zu entscheiden hat.
Unlängst erreichte mich das Angebot, ein größeres Konsumgut vermutlich recht günstig erwerben zu können. Da dieser Erwerb allerdings auch noch Folgekonsum nach sich ziehen würde, um das Produkt vollständig nutzbar zu machen, wäre mein Y = C ==> S = 0. Ungünstig für den Monatsanfang.
Andererseits gilt: U = f(C) + f(S). Jetzt müsste ich meinen Nutzen (U) nur noch monetär bewerten und schauen, welche der Alternativen günstiger ist. Okay, das geht nicht so ohne weiteres. Dennoch:
Eigentlich ganz einfach.
Eigentlich sollte ich da ausgiebigst drüber nachdenken. Autem: Man gönnt sich ja sonst nichts, und zur Not betrachte ich es halt einfach nicht als Konsum sondern als Investition, die sich im Zeitablauf amortisieren wird.
In verba altera: Ich will das Teil haben!
Nach nicht enden wollender Recherche habe ich sie endlich gefunden: Die Kuh Elsa.
Denjenigen, die wissen wollen, wie schwierig sich die Ermittlung gestalteten, sei geraten, "die kuh elsa" in eine Suchmaschine einzugeben. Dabei habe ich unter anderem gelernt, dass in jedem Witz, in dem eine Kuh vorkommt, diese Elsa heißt, dass es in England eine Designertasche "Die Kuh Elsa" für schlappe 149 Pfund käuflich zu erwerben gibt und dass Dieter Hallervorden 1977 in einem Sketch den Grundstein dafür legte, dass heute alle Kühe Elsa heißen. Interessant, nicht wahr?
Muh!
Gestern war ich devot. Zu meinem eigenen Nachteil. Ich habe mich nämlich dazu überreden lassen, einen Ex-Mitschüler und seine Noch-Nicht-ExFreundin in eine Diskothek zu begleiten, obwohl dies meinen Plan, heute mal früh aufzustehen und diverse Aktivitäten endlich durchzuführen, akut gefährdete. Dennoch, weil ich ja so ein herzensguter (und natürlich devoter) Mensch bin, bin ich mitgekommen, nicht zuletzt, weil man mir sagte, es würde bestimmt total toll werden. Aber man soll ja nicht immer alles glauben; schon gar nicht, wenn andere etwas von einem wollen.
Endlich angekommen bot sich mir folgendes Bild: Es war nicht toll, sondern voll. Randvoll sozusagen. Das hatte den Vorteil, dass man fast nicht selbst laufen musste, sondern mit den Massen einfach durch die Räume gespült wurde. Das unterband allerdings jeglichen Versuch, auch nur in die Nähe einer Getränkedistributionsstelle zu gelangen; unmöglich war das Vorhaben, auch tatsächlich ein Getränk käuflich zu erwerben und durch Alkoholkonsum Frustrationsabbau zu betreiben.
Als wir dann mal wieder am Ausgang vorbeigespült wurden, verleitete meine dominante Ader mich dazu, meinen Begleitern aktiv dabei behilflich zu sein, denselben zu finden und auch zu durchschreiten. Auf der Rückfahrt sagte man mir dann mehrfach, wie s*** (suboptimal) die Veranstaltung doch war und dass es die richtige Entscheidung gewesen sei, sie zu verlassen.
Ich sollte öfters mal dominant sein.
Zu den vielen schönen Dingen, die man mit frei zur Verfügung stehender Zeit anstellen kann, gehört morgens recht früh aufzustehen um nach einem gemütlichen Frühstück – immerhin die „wichtigste Mahlzeit des Tages“ – den Morgen noch vor sich zu haben, anstatt zur Mittagszeit aus dem Bett zu fallen und feststellen zu müssen, wie spät es doch schon ist und was man alles nicht geschafft hat. Heute habe ich schon eine ganze Menge geschafft; ich habe die Kamera einem eingehenden Test unterzogen.
Das Ergebnis könnte man wohl am besten mit „befriedigend (minus)“ beschreiben: Zwei der gestern beschriebenen Störenfriede sind permanenter Natur, alle anderen wahrscheinlich verursacht durch meine Bequemlichkeit, das Aufnahmegerät während kurzen Pausen in längeren Sessions nicht abzuschalten und damit wesentlich zur Erhöhung der Arbeitstemperatur beizutragen. Nun gut – merken fürs nächste Mal. Immerhin: Eine Reparaturbedarf besteht nicht – den Planungen für den nächsten Kurztrip in eine europäische Hauptstadt steht nichts im Weg.
Nachdem der Tagesordnungspunkt Technik abgeschlossen war, konnte ich endlich etwas tun, was ich mir schon vor einigen Tagen vorgenommen hatte: libro legi.
Eines, das eine wundervolle Frau mir geschenkt hat; eines mit vielversprechendem Titel und genauso vielversprechender Inhaltsangabe. So ein Buch liest man (ich jedenfalls) nicht mal eben so zwischendurch; so ein Buch verlangt nach einem angemessenen Genussfaktor.
Natürlich kann man ein Buch „mal eben schnell durchlesen“, wahrscheinlich würde man sogar dieselben Dinge mitnehmen, aber es würde keinen Spaß machen. Der Spaß, das vielzitierte Lesevergnügen, entsteht doch gerade erst dann, wenn man abschalten und vollständig in die Geschichte eintauchen kann. Selbstverständlich ist das nicht immer möglich, natürlich dauert das aufmerksame, teilnehmende Lesen auch viel länger als das Lesen zum Zweck der reinen Informationsaufnahme.
Dafür, und das ist das Wichtige, macht es Spaß. Und ich finde, es ist nicht die schlechteste Variante, schöne, angenehme, sinnliche... etc. Dinge lange und intensiv zu genießen.
Allerdings: Variatio delectat. Es gibt ja auch noch die Kurzgeschichte ;)
Es fing alles so toll an. Nachdem meine Körpertemeratur sich wieder auf normales Niveau begeben hatte, habe ich nach ausgiebigem Frühstück und Hundespaziergang ein paar Bilder unserer kleinen Paris-Reise zum Printen vorbereitet und machte mich dann, weil es so gut lief, auch gleich über die Nachtaufnahmen her.
Da ich mit Rohdaten arbeite sehe ich einem sehr nützlichen Koverter-Tool genau das, was mein Sensor bei der Aufnahme "gesehen" hat - eine sehr feine Sache, finde ich. Weniger fein ist die Tatsache, dass mein Sensor offenbar eine Sternenkarte gesehen hat; jedenfalls hat er fleißig rote, grüne und blaue Punkte übers Bild verteilt. Noch unfeiner ist das Faktum, dass die immer an derselben Stelle liegenden Fehlpixel doppelt so viele grüne wie rote oder blaue "Sterne" produzieren, und am unfeinsten der Schluss, der daraus gezogen werden muss: Ich habe über 20 Hotpixel auf meinem Sensor, die ab einer Belichtungszeit von drei Sekunden zaghaft und ab zehn Sekunden überdeutlich zum Vorschein kommen. Und das ist nicht bloß dumm zum Vierten - das ist absolut bescheiden.
Der eine oder andere Fehler ist ja durchaus tolerierbar und wohl auch normal. Aber so viele Neue in so kurzer Zeit... Wissen die Fehler an technischen Geräten eigentlich, wann ihre Garantie abläuft? Mir scheint fast so.
Jedenfalls werde ich mich heute nochmal intensiv mit meiner Kamera beschäftigen und hoffentlich zu dem Ergebnis kommen, dass die Hotties thermal motiviert sind. Wenn nicht kann ich mir schonmal Gedanken über die Finanzierung einer Reperatur bzw. eines neuen Aufnahmegeräts machen. Ist das nicht toll?
P.S. Wer etwas schreibt, das auch nur annähernd in die Richtung "analog wäre das aber nicht passiert!" geht, wird gelöscht.